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          Institute: MPI für Meteorologie     Collection: Climate Processes     Display Documents



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ID: 264761.0, MPI für Meteorologie / Climate Processes
Bestimmung des Ferntransports von persistenten organischen Spurenstoffen und der Umweltexposition mittels Modelluntersuchungen
Authors:Lammel, G.; Semeena, V. S.; Guglielmo, F.; Ilyina, T.; Leip, A.
Language:German
Date of Publication (YYYY-MM-DD):2006-09
Title of Journal:Umweltwissenschaften und Schadstofforschung
Journal Abbrev.:UWSF
Volume:18
Issue / Number:4
Start Page:255
End Page:261
Review Status:Peer-review
Audience:Not Specified
Abstract / Description:Ziel und Hintergrund: Viele Schadstoffe zeichnen sich durch eine Kombination aus schwerer Abbaubarkeit (Persitenz) und hoher Mobilität aus. Sie sind mittelflüchtig, d.h. sie verteilen sich über die Umweltmedien Boden, Wasser, Luft und werden über weite Strecken transportiert. Klima und Stoffeigenschaften wirken in komplexer Weise zusammen und bestimmen globale Transportwege und Verteilung dieser Stoffe, zu denen die sogenannten persistenten organischen Schadstoffe (persistent organic pollutants, POPs) und weitere Pestizide und Industriechemikalien zählen.
Methoden: Um die Exposition der Umwelt auf großen Raumskalen zu bestimmen, werden Multikompartiment-Chemie-Transport-Modelle entwickelt und angewandt, die auf Zirkulationsmodellen der Atmosphäre und des Ozeans aufbauen.
Ergebnisse und Schlussfolgerungen: Untersuchungen von Transport und Verbleib einiger POPs auf globaler Skala unterstreichen die Bedeutung historisch expliziter und georeferenzierter Betrachtung für Verteilungen, Persistenz und Ferntransport-Potenzial. Neben den Stoffeigenschaften ist hierbei das regionale Klima wesentlich. Dies wurde deutlich bei der Untersuchung des Zyklierens von DDT und γHCH in ausgewählten tropischen und außertropischen Regionen. Die isolierte Untersuchung einzelner Schritte wiederholter Emissions-Transport-Depositions-Zyklen (sog. Grashüpfer-Effekt) ist ein Beispiel dafür, wie das komplexe Zusammenwirken von Stoffeigenschaften und varablen Umweltbedingungen untersucht werden kann. Die Ergebnisse legen nahe, dass der Grashüpfer-Effekt das Ferntransport-Potenzial zwar erhöht, aber (zumindest für γHCH) keine notwendige Voraussetzung für die besondere Exposition der Polargebiete darstellt.
Empfehlung und Ausblick: Es stehen eine Reihe wichtiger wissenschaftlicher Fragestellunge an, die mit der Expositionsmodellierung aufgegriffen werden sollten.
Free Keywords:Multikompartimentmodellierung, Persistenz, Ferntransport-Potenzial, Aerosole, Meeresverschmutzung, Luftverschmutzung
External Publication Status:published
Document Type:Article
Affiliations:MPI für Meteorologie/Land in the Earth System (2005-)
External Affiliations:ZMAW, Meteorologisches Institut, Univ. Hamburg, Hamburg.; ZMAW, Institut für Meereskunde, Univ. Hamburg, Hamburg
Identifiers:LOCALID:MPI-M-2006-0017
DOI:10.1065/uwsf2006.09.136
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