Home News About Us Contact Contributors Disclaimer Privacy Policy Help FAQ

Home
Search
Quick Search
Advanced
Fulltext
Browse
Collections
Persons
My eDoc
Session History
Login
Name:
Password:
Documentation
Help
Support Wiki
Direct access to
document ID:


          Institute: MPI für Dynamik komplexer technischer Systeme     Collection: Bioprocess Engineering     Display Documents



  history
ID: 436001.0, MPI für Dynamik komplexer technischer Systeme / Bioprocess Engineering
Stoffwechsel und Zellphysiologie aviärer Designerzellen während Wachstum und MVA-Produktion
Authors:Lohr, V.; Genzel, Y.; Jordan, I.; Sandig, V.; Reichl, U.
Language:German
Name of Conference/Meeting:ProcessNet-Jahrestagung 2009 und 27. Jahrestagung der Biotechnologen
Place of Conference/Meeting:Mannheim, Germany
(Start) Date of Conference/Meeting
 (YYYY-MM-DD):
2009-09-08
End Date of Conference/Meeting 
 (YYYY-MM-DD):
2009-09-10
Audience:Experts Only
Intended Educational Use:No
Abstract / Description:Bei der Suche nach neuen Impfstoffen zeigte sich in den letzten Jahren das Potential von Viren, die als Vektor rekombinante Antigene, z.B. HIV- oder Influenza H5N1-Proteine, präsentieren können. Ein Beispiel dafür ist das attenuierte modifizierte Vacciniavirus Ankara (MVA), das bisher als Pockenimpfstoff zugelassen ist und momentan in primären Hühnerembryofibroblasten (CEF) produziert wird. Das Virus ist durch langjährige Passagierung auf Hühnerzellen für Säuger hoch attenuiert und muss daher auf Vogelzellen produziert werden. Als Vektor wurde MVA bereits erfolgreich in klinischen Studien gegen verschiedene Infektionskrankheiten getestet.
Als mögliche Produktionszellen für MVA hat die Firma ProBioGen AG aviäre Designerzellen (AGE1.CR®) entwickelt, die als Suspensionszellen in serumfreien Medien proliferieren. Die Batch-Kultivierung der Zellen in verschiedenen Systemen (Rührreaktor, Wave-Bioreaktor) führte zu Zellzahlen bis zu 8 x 106 Zellen/mL. Zusammen mit Virusausbeuten von über 108 pfu/mL zeigen diese Ergebnisse, dass AGE1.CR®-Zellen den etablierten Prozess mit CEF-Zellen ersetzen könnten. Für eine weitere Prozessoptimierung ist eine möglichst genaue Kenntnis des Wachstums und des Infektionsablaufes nötig. Daher bietet die Erweiterung der Prozessanalytik (Zellzahlen, Stoffwechsel) mittels durchflusszytometrischer Messungen von z.B. dem Zellzyklus eine zusätzliche Möglichkeit, Optimierungsansätze für eine höhere Virus- und damit Antigenproduktion zu finden.

I. Jordan et al., Vaccine. 2009, 27(5), 748.
Document Type:Talk at Event
Communicated by:Udo Reichl
Affiliations:MPI für Dynamik komplexer technischer Systeme/Bioprocess Engineering
Identifiers:LOCALID:LohrGenzelJordanSandigReichl2009a
The scope and number of records on eDoc is subject to the collection policies defined by each institute - see "info" button in the collection browse view.