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Der eDoc Server der Max-Planck-Gesellschaft

Die Max-Planck-Gesellschaft hat sich der Realisierung von Open Access verschrieben, um die wissenschaftlichen Erkenntnisse der Institute so weit wie möglich verfügbar zu machen. Das Internet ermöglicht zum ersten Mal eine globale und interaktive Repräsentation des menschlichen Wissens und des kulturellen Erbes und einen weltweiten Zugriff.

Die MPG beteiligt sich, ebenso wie andere bedeutende Institutionen (wie das CERN, MIT, die Universität von Kalifornien, die Universität von Lund und viele mehr) an den gemeinsamen Bemühungen zur Schaffung eines nachhaltigen, verteilten und globalen Wissensraums und an der Gestaltung eins bahnbrechenden neuen Modells der wissenschaftlichen Kommunikation.

In diesem Zusammenhang dient der eDoc Server als:

  • Institutionelles Gedächtnis und Schaufenster der Wissenschaft:
    eDoc soll als vollständige Quelle des wissenschaftlichen Outputs, der im Kontext der Max-Planck-Institute dienen und einen dauerhaften Speicherplatz für die Erhaltung und Verbreitung der Information bieten. Folglich fungiert der eDoc Server als Institutionelles Gedächtnis und ermöglicht es den Instituten ein Schaufenster ihrer wissenschaftlichen Produktivität zu schaffen und unmittelbaren Zugang zu ihren wissenschaftlichen Ergebnissen zu ermöglichen.
  • Innovative Modelle für die Wissenschaftliche Kommunikation:
    eDoc soll als Rügrat für Initiativen von Wissenschaftlern und Forschern der MPG dienen, die das umfassende Potential des Internets nutzen wollen und ein neue Modelle zur wissenschaftliche Kommunikation entwickeln möchten.
  • Open Access:
    In einer Zeit, in der Zeitschriftenpreise ins Unermessliche steigen und restriktive Verlagspolitiken die umfangreiche Verbreitung und den dauerhaften Zugang zu wissenschaftlichen Erkenntnissen untergraben, wurde eDoc als Selbstarchivierungsinstrument für Publikationen, die von Wissenschaftlern der MPG erstellt wurden, eingeführt (und wird auch als solches gefördert), um zeitnahen und globalen Zugang zu garantieren. [mehr über Open Access und die MPG]

Daraus folgt, dass der eDoc-Server nicht nur als Softwareprojekt gesehen werden kann, sondern vielmehr als Projekt, das zwar eine neue Software entwickelt und einführt, aber auch in ein umfassendes Programm eingegliedert ist, das die Idee des Offenen Zugangs und des Paradigmenwechsels bezüglich der Verbreitung und Evaluation wissenschaftlicher Informationen der MPG vorantreibt.

Material / Publikationen zu eDoc

eDoc möchte Zugang zum gesamten Spektrum des wissenschaftlichen Outputs der Max-Planck-Forscher bieten, unabhängig davon um welche Art von Publikation es sich handelt, oder in welchem Format sie vorliegt. Die Institute entscheiden selbst, welches Material (wissenschaftlich begutachtet oder nicht) sie über eDoc speichern und verbreiten möchten. Dabei folgen sie etablierten Praktiken der Kommunikation von Ergebnissen in ihrer Disziplin. Daher sollte jede Collection definierte Richtlinien (Informationslink rechts neben dem Namen der Collection) besitzen, in denen festgeschrieben wird, welche Art von Material in der Collection abgelegt wird. Alle Institute sind herzlich eingeladen, eDoc als Instrument zu nutzen, um wissenschaftliche Ergebnisse nach dem Prinzip des offenen Zugangs zu verbreiten. Dies führt zu einer steigenden Zahl von Instituten, die vollen Nutzen aus den Möglichkeiten von Open Access zieht, und dann zu erhöhtem Forschungsimpact!

eDoc Konzepte

Die unter eDoc angewandten Konzepte müssen die verschiedenen Traditionen, Zielsetzungen und Gewohnheiten der wissenschaftlichen Kommunikation, die sich in den verschiedenen Disziplinen etabliert haben, berücksichtigen. Ziel des eDoc Servers ist es einen zentralen Service und eine Software für all diese unterschiedlichen Disziplinen in der MPG anzubieten. Berücksichtigt man diese Vielfältigkeit in solch einem zentralen Service, kann man nicht alle Bedürfnisse der 80 Max-Planck-Institute befriedigen. Daher wurde der Fokus bei der Entwicklung des zentralen Services gleichermaßen auf die Bereitstellung von Schnittstellen und Konfigurationsmöglichkeiten gesetzt, um die Anpassungsfähigkeit des Systems an alle lokalen und diziplinspezifischen Bedürfnissen entsprechend zu ermöglichen. Diese Konzepte werden zusammen mit den Endnutzern weiterentwickelt, damit garantiert werden kann, dass eDoc den Bedürfnissen einer aktiven und multidisziplinären Wissenschaftscommunity gerecht wird. Vorschläge und Bedarfe von Instituten zur Verbesserung der eDoc Konzepte sind stets willkommen.

eDoc Entwicklung

Von 2001 bis 2006 wurde der eDoc Server vom Heinz Nixdorf Zentrum für Informationsmanagement (ZIM) in der MPG.
entwickelt und bereitgestellt. Die Bemühungen zur Realisierung des eDoc-Servers wurden von folgenden Pilotinstituten tatkräftig unterstützt: Max-Planck-Institut für Wissenschaftsgeschichte, Fritz-Haber-Institut, Max-Planck-Institut für Bildungsforschung, Max-Planck-Institut für Gravitationsphysik, Max-Planck-Institut für Physik komplexer Systeme, Max-Planck-Institut für Dynamik komplexer technischer Systeme.
Der ursprüngliche Code wurde von Mike Wesemann & Heinz Junkes von der PP&B Abteilung im Fritz-Haber-Institut bereitgestellt und von Vijaya Dasari (ZIM) weiterentwickelt. Zudem gab es noch weitere nennenswerte Beiträge.

Der eDoc Server wurde lediglich als schnelle prototypische Lösung entwickelt, um mehr über die Bedürfnisse einer heterogenen Wissenschaftsorganisation an ein institutionelles Repository herauszufinden. Daher ist die zugrunde liegende Software nicht für eine "Open Source-Distribution" geeignet.

Die Zukunft von eDoc

Die Erfahrungen, die die MPG bei der Einführung eines institutionellen Magazins (institutional repository) in 80 heterogenen Instituten gemacht hat, waren ein Grundstein für PubMan, die zweite Generation der eDoc Software sein, welche ein Teil eines größeren Rahmenwerks für Informationsdienste sein wird. Nähere Informationen finden Sie im PubMan Wiki. Diese zweite Generation wird sowohl alle Aspekte des aktuellen System abdecken, also auch neue Funktionalitäten. Die Architektur wird noch flexibler sein, damit das System für verschiedene Nutzungsszenarien adaptierbar ist.

Weiterführende Informationen

Mehr über Open Access und die MPG
Mehr über Open Access

Kontakt

Letzte Aktualisierung: 13. Februar 2010